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Das Sprechen durch die Maske

Sie finden das Tragen der Maske immer noch unangenehm? Sie werden schlecht verstanden, wenn Sie mit Maske sprechen? Es strengt Sie an und der Hals tut weh?

Hier sind eine paar Tipps von uns Fachfrauen für Stimme und Sprechen:

  • Maske als Hilfsmittel!

Betrachten Sie die Maske nicht als Hindernis, sondern als notwendiges Hilfsmittel. Auch wenn wir uns nicht so richtig damit anfreunden können, nützt es nichts, sie als Störfaktor zu sehen. Sie leistet einen großen Beitrag, um die Pandemie in Schach zu halten.

  • Nasenatmung auch beim Sprechen!

Behalten Sie auch beim Sprechen die Nasenatmung bei! Normalerweise atmen wir beim Sprechen intuitiv durch den Mund, um schneller wieder zu Luft zu kommen. Unter der Maske aber ist der "Atemnebel", indem wir uns dann befinden unangenehm und die Brille beschlägt sofort. Durch die Nase atmen wir tiefer und die Luft wird zudem durch ein ausgeklügeltes System der Nasenschleimhaut und der Nasenhärchen gefiltert - auch wenn es zu einem langsameren Sprechtempo führt.

  • Langsameres Sprechtempo!

Unser Sprechtempo zu verlangsamen, ist immer eine gute Maßnahme, um die Verständlichkeit für unserer Gesprächspartner*innen zu verbessern. So haben wir Zeit, um deutlicher zu artikulieren und eine lebendige Sprachmelodie einzusetzen

  • Deutlich Artikulieren!

Formen Sie die Laute präzise mit den Lippen und der Zunge. Dies kann leicht und geschmeidig gehen und sollte nicht anstrengend sein. Eine gute Kieferöffnung hilft und schafft mehr Resonanz.

  • Resonanzräume nutzen!

Wenn wir unsere Resonanzräume schwingen lassen, wird die Stimme tragfähiger, als wenn wir versuchen durch Druck Lautstärke zu schaffen. Fühlen Sie die Schwingung der Stimmbänder an Ihrem Kehlkopf und stellen sich vor, wie sich diese Schwingungen im Brustraum, in der Mundhöhle und in den Nasenräumen ausbreiten. Ein aufrechte und entspannte Körperhaltung ist hierbei hilfreich.

  • Nutzen Sie viel Sprachmelodie!

Stellen Sie sich vor, Sie würden eine spannende Geschichte erzählen. Hierbei nutzen wir intuitiv mehr Sprachemelodie, als möglicherweise im alltäglichen Sprachfluß. Melodisches Sprechen ist besser verständlich als ein monotoner Stimmklang.

  • Gestik und Mimik einsetzen!

Hier ist nicht ein wildes Gefuchtel mit den Armen gemeint, sondern Bewegungen der Hände gezielt einzusetzen. Unser Lächeln hinter der Maske setzt sich durch die Augen fort. Wir können also auch mit den Augen kommunizieren.

  • Gesicht zeigen!

Bei einem ersten Kontakt kann es hilfreich sein, einmal kurz die Luft anzuhalten und die Maske abzunehmen, damit man weiß mit wem man es zu tun hat. Das erleichtert das Schaffen einer Vertrauensbasis. Insbesondere im Kontakt mit Kindern ist dies immens wichtig.

  • Wärmen Sie Ihre Stimme auf!

Wenn Sie wissen, daß Sie länger und mehr sprechen müssen, sollten Sie unbedingt Ihre Stimme aufwärmen! Übungen hierzu finden Sie auf unserer Webseite (demnächst mehr) oder im Internet unter Lax Vox Übung.

All dies ist eine Übungssache ... wir helfen gerne, Sprechanstrengung zu reduzieren und Übungen für das Stimmwohlsein zu erlernen!

 

 

 


Logopädie Blog

  • Das Sprechen durch die Maske

    Sie finden das Tragen der Maske immer noch unangenehm? Sie werden schlecht verstanden, wenn Sie mit Maske sprechen? Es strengt Sie an und der Hals tut weh?

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  • Wir behandeln Menschen jeden Alters, Geschlechts, Hautfarbe und ethnischer Herkunft.

     

    "Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen." jap. Sprichwort

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Referenzen

  • „Danke .... für viele Tipps zur Artikulation, Stimme und Stimmung, Prosatext-Verkörperungen, Aussprache-Hinweise, Training für Zunge, Lippen, Gesicht und Körperklangräume, Übungen für Atmung und Mikrofonstimme, gelungenere s-Laute, Sanjotherapie und den guten Austausch!“

    Februar 2018

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